Programmuebersicht Trinkwasserkolloquium 2026
Dateigroesse: 2.4 MB

Praxisveranstaltung zu Resilienz, PFAS, Grundwasserqualitaet und Innovationen in der Trinkwasserversorgung.
Das 38. Trinkwasserkolloquium brachte Themen aus Forschung, Regulierung und Versorgungspraxis auf eine gemeinsame Buehne. Im Mittelpunkt standen Resilienzfragen, Rohwasserqualitaet und konkrete Loesungsansaetze fuer Wasserversorger in Baden-Wuerttemberg.
Besonders hervorgehoben wurden neue Perspektiven aus dem ISWA der Universitaet Stuttgart sowie der Austausch zwischen Politik, Wasserversorgungsunternehmen und Forschungseinrichtungen.

Duerrejahre, Hitzephasen und lokale Starkregenereignisse bleiben fuer viele Wasserversorgungsunternehmen ein realer Belastungstest. Das Kolloquium ordnete die Erfahrungen der vergangenen Jahre ein und diskutierte, wie sich Infrastruktur und Betrieb darauf vorbereiten koennen.
Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, welche Unterstuetzung kleine WVU bei der Weiterentwicklung ihrer Versorgungssysteme benoetigen und welche Lehren aus Duerre- und Hochwasserlagen dauerhaft in die Planung einfliessen muessen.

Grundwasser bleibt fuer viele Versorger die zentrale Rohwasserressource. Deshalb wurden sowohl die Einordnung von Grundwasserstress in Deutschland als auch die ersten Erfahrungen mit der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung beleuchtet.
Daneben standen organische Spurenstoffe und PFAS im Mittelpunkt. Der Schadensfall Rastatt, Daten aus der Grundwasserdatenbank und Praxiserfahrungen aus PFAS-Eliminationsanlagen lieferten konkrete Anknuepfungspunkte fuer die Fachdebatte.
Neben regulatorischen und hydrologischen Themen zeigte das Programm auch technische und organisatorische Innovationen: vom Recycling-Fluessigboden im Leitungsbau bis zu preisgestuetztem Demand Management.
Zum Abschluss richtete sich der Blick auf datengetriebene Verfahren, darunter die Vorhersage der Entfernbarkeit von Spurenstoffen mit kuenstlicher Intelligenz.

Diese Veranstaltungsseite ist dauerhaft unter /events/trinkwasser/2026 auffindbar.
Ankommen, Registrierung und Kaffee
Begruessung und Einfuehrung
Prof. Dr.-Ing. David Werner
Grussworte des DVGW
Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh
Masterplan Wasserversorgung - Erkenntnisse und weiteres Vorgehen
Dr.-Ing. Steffen Ochs
Wie ein Wasserversorger sich auf zukuenftige Veraenderungen einstellt - Folgerungen aus Ergebnissen des Masterplan Wasserversorgung und Strukturgutachten
Alexander Freygang
Wasserstrategie fuer Baden-Wuerttemberg
Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh
Kaffeepause
Grundwasserstress in Deutschland - Fake News und Fakten
Dr. rer. nat. Daniel Petry
Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung - Erfahrungsbericht am Praxisbeispiel der SW Bad Saulgau
M.Sc. Moritz Niethammer
Felix Austria - wie die EU-Trinkwasserrichtlinie in Oesterreich umgesetzt wurde und was wir davon lernen koennen
DI Anna Selitsch
Mittagspause
Spurenstoffe im Grundwasser in Baden-Wuerttemberg. Von Suessstoffen bis PFAS - was sagt die Grundwasserdatenbank Wasserversorgung?
Dipl.-Geooekol. Julia Bauer
Der PFAS-Schadensfall Rastatt aus Sicht des Wasserversorgers - ein Fazit
Dipl.-Ing. & Dipl.-Wi.-Ing. Olaf Kaspryk
Planung und Betrieb von PFAS-Eliminationsanlagen in der Wasserversorgung - 3 Praxisbeispiele
Dipl.-Ing. Ulrich Kornhaas
Kaffeepause
Recycling-Fluessigboden im Leitungsbau - von der Sonderloesung zur Regelbauweise
Dipl.-Ing. (FH) Steffen Jatz
Preisbasiertes Demand Management - das Produkt Mehrbezug der Bodensee-Wasserversorgung und die Spitzenlastbepreisung auf Tagesbasis bei der Landeswasserversorgung
Dipl.-Ing. (FH) Hans-Martin Gall & Jan Meier
Vorhersage der Entfernbarkeit von Spurenstoffen mit kuenstlicher Intelligenz
Prof. Dr. rer. nat. Patrick Braeutigam
Schlussworte
Prof. Dr. rer. nat. Patrick Braeutigam & Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh
Begruessung und Einfuehrung
Prof. Dr.-Ing. David Werner
Grussworte des DVGW
Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh
Masterplan Wasserversorgung - Erkenntnisse und weiteres Vorgehen
Dr.-Ing. Steffen Ochs
Wie ein Wasserversorger sich auf zukuenftige Veraenderungen einstellt - Folgerungen aus Ergebnissen des Masterplan Wasserversorgung und Strukturgutachten
Alexander Freygang
Wasserstrategie fuer Baden-Wuerttemberg
Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh
Grundwasserstress in Deutschland - Fake News und Fakten
Dr. rer. nat. Daniel Petry
Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung - Erfahrungsbericht am Praxisbeispiel der SW Bad Saulgau
M.Sc. Moritz Niethammer
Felix Austria - wie die EU-Trinkwasserrichtlinie in Oesterreich umgesetzt wurde und was wir davon lernen koennen
DI Anna Selitsch
Spurenstoffe im Grundwasser in Baden-Wuerttemberg. Von Suessstoffen bis PFAS - was sagt die Grundwasserdatenbank Wasserversorgung?
Dipl.-Geooekol. Julia Bauer
Der PFAS-Schadensfall Rastatt aus Sicht des Wasserversorgers - ein Fazit
Dipl.-Ing. & Dipl.-Wi.-Ing. Olaf Kaspryk
Planung und Betrieb von PFAS-Eliminationsanlagen in der Wasserversorgung - 3 Praxisbeispiele
Dipl.-Ing. Ulrich Kornhaas
Recycling-Fluessigboden im Leitungsbau - von der Sonderloesung zur Regelbauweise
Dipl.-Ing. (FH) Steffen Jatz
Preisbasiertes Demand Management - das Produkt Mehrbezug der Bodensee-Wasserversorgung und die Spitzenlastbepreisung auf Tagesbasis bei der Landeswasserversorgung
Dipl.-Ing. (FH) Hans-Martin Gall & Jan Meier
Vorhersage der Entfernbarkeit von Spurenstoffen mit kuenstlicher Intelligenz
Prof. Dr. rer. nat. Patrick Braeutigam
Dateigroesse: 2.4 MB